Vita

Die tabellarische Vita ist antichronologisch aufgebaut. Ergänzende Texte zu einzelnen Stationen werden nach und nach hinzugefügt. So entsteht schrittweise ein Zusammenhang zwischen biographischen Stationen, Interessen und Denkansätzen.

Die ergänzenden Texte werden chronologisch realisiert. Der einfache Grund: Jeder Rückblick liest die Vergangenheit aus der Gegenwart.
Frühere Lebensabschnitte wirken im Rückblick stabiler als gegenwärtige Entwicklungen. Was sich während meines Studiums ereignete, steht schon lange; was z.B. gerade mit der Vision „CogniosCollegium“ und der Umstrukturierung der COGNIOS GmbH geschieht, ist Teil eines laufenden Entwicklungsprozesses.

Curriculum Vitae (tabellarisch)

Aktualisiert: Juni 2026

Seit 2025   Wiederaufnahme früherer Projekte unter veränderten technologischen Bedingungen (KI-Unterstützung). Initiative „CogniosCollegium“ für kuratiertes Wissen.

Seit 2009   Gutachten, Projektkooperationen, Beratungen.
Schwerpunkte: Psychodiagnostik, Psychosomatik, Prävention.
Zielgruppen: Individuen (als Counsellor), medizinische Einrichtungen (als Consultant).
Entwicklung der COGNIOS GmbH als organisatorische Plattform.

1993–2004   Gründer und Leiter der IFF – Institut für Freizeitanalysen GmbH, angesiedelt im TZR (Technologiezentrum Ruhr an der Ruhr-Universität Bochum; Hauptziel des TZR ist die Förderung des Wissenstransfers).
Schwerpunkte der IFF: Datenstandardisierung von touristischen Angeboten, Entwicklung von IT-gestützten Informationssystemen für Anbieter und Endverbraucher (Software BISTRO), Marktforschung, empirische Analysen der Informationsqualität von Produktbeschreibungen, u.a. im Auftrag der Stiftung Warentest (Berlin).
Eigene Schwerpunkte: Usability und kognitive Ergonomie digitaler Arbeitsoberflächen.

1984–2008   Professor für Sportpsychologie, Ruhr-Universität Bochum (RUB).
Kooptiertes Mitglied der Fakultät für Psychologie, Zusammenarbeit mit der AE Angewandte Psychologie (Prof. B. Zimolong).
Zeitweise Erweiterung der Lehrbefugnis auf die Bereiche Biomechanik und Bewegungslehre.

Forschungsschwerpunkte: Gesundheitsverhalten, betriebliche Prävention, kognitive Konzentrations- und Leistungsdiagnostik.
Supervision der psychologischen Betreuung des Olympiastützpunktes Rhein-Ruhr (verantwortlicher Mitarbeiter dort: Dipl.-Psych. Dr. U. Kuhl). Eigene Schwerpunkte: Stress-Diagnostik / ANS-Regulation (Biofeedback, HRV).

Zusatzfunktion: Dekan der Fakultät für Sportwissenschaften (1986–1989).

2002–2007: Beurlaubung im dienstlichen Interesse. 2008: Beendigung des aktiven Dienstes auf eigenen Wunsch.

1983   Habilitation für das Gesamtgebiet der Psychologie (Fakultät für Psychologie, RUB; Betreuer: Prof. H. Heckhausen).
Habilitationsschrift über testdiagnostische Untersuchungen zum Klassifikationsverhalten und Entwicklung der Kognitiven Arbeitsprobe REA („Regeln: Erkennen & Anwenden / Rules: Explore & Apply“).

Vertretungsprofessur für Empirische Pädagogik, Universität Düsseldorf (im Anschluss an die Habilitation).

1976–1983   Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Pädagogische Psychologie, der RUB (Prof. B. Rollett).
Leitung der Testothek. Mitarbeit am Structural Learning Program (Prof. J. C. Scandura, University of Pennsylvania).

Zusatzausbildung: Klinischer Psychologe / Psychotherapeut (BDP).

Konzeptentwicklung und Gutachtenerstellung für ein privat geführtes Zentrum für Lerntherapie. Schwerpunkte: Lern- und Leistungsdiagnostik / Individualisiertes Training (z. B. Legasthenie) für den schulischen Bereich; ANS-Regulationstraining für Erwachsene (Biofeedback, Atem-Techniken).

1976   Promotion zum Dr. rer. nat., Technische Universität Braunschweig (Betreuer: Prof. H. C. Micko), mit einer Arbeit zur strukturellen Analyse individueller Unterschiede beim Begriffslernen.
Nebenfächer: Neurophysiologie, Pädagogische Diagnostik.

1973–1976   Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Pädagogische Psychologie), Universität Osnabrück.

Leiter des Teilprojekts Psychologie der „Seminargemeinschaft für Bildungsforschung“ für die wissenschaftliche Betreuung des Modellvorhabens „Kooperative Gesamtschule Osnabrück-Schinkel“, finanziert von der Stiftung VW. Antragstellerin: Prof. B. Rollett (Universität-Gesamthochschule Kassel).

1971   Dritter Bundespreis im wissenschaftsjournalistischen Wettbewerbs-Segment von „Jugend forscht“, gestiftet vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft, mit einer Arbeit zur Computersimulation als Methode des Prüfens psychologischer Theorien über das Erlernen und Erkennen von Schriftzeichen.

1968–1973   Studium der Psychologie, Technische Universität Braunschweig (Prof. J. Drösler, Prof. H. C. Micko).
Studentische Hilfskraft: 1972 Angewandte Psychologie (Prof. H. Erke) / 1973 Empirische Pädagogik (Prof. H. J. Klauer).
Zusatz- und Aufbaustudien: Betriebswirtschaftslehre (Markt- und Absatzforschung), Pädagogik (Didaktik, Bildungstheorien), Informatik (Einführung in FORTRAN und ALGOL).
Abschluss: Diplom-Psychologe.

1968   Abitur am Ratsgymnasium in Peine.
Überbrückungszeit: Praktikant im Bereich Personal- und Sozialwesen der Salzgitter AG, Werk Peine.

Vorspann

Meine erste Rolle als Lehrer bekam ich, bevor ich etwas davon ahnte. In der Grundschule in Peine setzte mich der Klassenlehrer neben Mitschüler, denen das Lernen schwerfiel, damit ich ihnen half und mir selbst die Langeweile verging. Ab der achten Klasse gab ich Nachhilfeunterricht. Die Frage, wie ein anderer Mensch lernt, begleitete mich von früh an.

Mit sechzehn wurde meine erste Kurzgeschichte veröffentlicht und ich hielt mich eine Weile für einen künftigen Schriftsteller. Den Wunsch nach finanzieller Selbständigkeit und das Maß meines Talents legte ich rechtzeitig nebeneinander und ließ den Plan los. Geblieben ist das Lesen: die dicken Klassiker, einer nach dem anderen, dazu „Bild der Wissenschaft“. Die Menschen in den Romanen und die Neugier der Wissenschaft zogen mich gleichermaßen an.

Unsere Abiturklasse am Ratsgymnasium Peine politisierte sich, wie viele um 1968. Aus ihr ging auch Hans-Hermann Hoppe hervor, der später als Ökonom und politischer Philosoph der Österreichischen Schule bekannt wurde. Wir teilten den Klassenraum vom Gymnasium an und blieben einander fremd. Die lauten Auseinandersetzungen jener Jahre führten andere.

Ich begann ein Studium generale mit dem Schwerpunkt Psychologie, bestärkt durch die Abiturprämie, die ich mir gewählt hatte: einen Band Persönlichkeitspsychologie. Die Lehre vom einzelnen Menschen. Dort wollte ich hin – und vielleicht sogar einmal Hochschullehrer werden?

Wann geboren, familiärer Hintergrund, welche Hobbys – was man am Beginn einer Vita gewöhnlich erwartet, steht unter PRIVAT, samt der Goldenen Hochzeit in diesem Jahr. Das Kennwort dazu muss man sich allerdings erst holen.

 

kuratiert — vom lateinischen cura (Sorge, Pflege), über den curator einer Sammlung, abzugrenzen vom medizinischen „kurativ". Es bezeichnet die Aufgabe des Museumskurators: sichten, prüfen, ordnen, aussortieren, für Echtheit bürgen. Im wissenschaftlichen Englisch fester Standard — data curationcurated database als Gütesiegel, biocuration als eigenes Fachgebiet.

November 2025

- Aktuelle Informationen zur Umgestaltung meiner Website befinden sich hier.
- Die Menüpunkte wurden überarbeitet.
- Content:  Meine Zeit als Gründer und Leiter des Startups IFF und Entwickler der Software "Bistro" ist jetzt mit Inhalt versehen, und zwar als abgeschlossenes Thema (Firmenchronik), als Projekt, d.h. weiterhin lebendiges Anliegen ("Faktor Mensch") und als Reflexion über  Kommunikationsplattformen.